Frauen Union besucht Kreisfamilienzentrum und Pflegeheim

Die Besucherinnen der Frauen Union Kreis Gütersloh mit Ursula Doppmeier sowie Maria Brameyer  sowie Birgit Kaupmann und Frank Börgerding vor dem Zumbusch-Haus
Die Besucherinnen der Frauen Union Kreis Gütersloh mit Ursula Doppmeier sowie Maria Brameyer sowie Birgit Kaupmann und Frank Börgerding vor dem Zumbusch-Haus
Am 17. März gab es für die Frauen Union der CDU Kreis Gütersloh die Gelegenheit, sich vor Ort über die Arbeit des Kreisfamilienzentrums Herzebrock-Clarholz sowie die an das Pflegewohnheim St. Josef angegliederte Tagesbetreuung „Ein schöner Tag“ zu informieren. Eingeladen hatten die Vorsitzende der Kreis FU, Landtagsmitglied Ursula Doppmeier sowie Maria Brameier als Vorsitzende der FU im Gemeindeverband Herzebrock-Clarholz

Erste Station des gemeinsamen Nachmittags war das Herzebrocker Zumbusch-Haus an. Hier hat neben dem Zumbusch-Museum und dem Seniorenbüro das Kreisfamilienzentrum Herzebrock-Clarholz seinen Sitz. Es ist eines von insgesamt vier Kreisfamilienzentren in Trägerschaft der Caritas im Kreis Gütersloh, insgesamt gibt es rund 2000 in NRW.

Birgit Kaupmann, Fachbereichsleiterin beim Caritasverband Gütersloh sowie Sozialpädagoge Frank Börgerding, der Ansprechpartner in Herzebrock, gaben der interessierten Runde zahlreiche Informationen und erläuterten an konkreten Beispielen die Aufgabenbereiche des Kreisfamilienzentrums Herzebrock-Clarholz: „Das Plus ist unsere Familienfreundlichkeit, mit allen Themen ist man hier richtig“, fasste es Birgit Kaupmann zusammen. „Der ständige Austausch und Kooperation mit zahlreichen Stellen gibt viel Kraft für alle unsere Aufgaben, unsere Tür steht allen offen – zu den regelmäßige Sprechzeiten und darüber hinaus“, ergänzte Frank Börgerding. Er stellte die drei Säulen der Arbeit im Kreisfamilienzentrum vor:

Zum einen ist unsere Einrichtung eine Informationszentrale, beginnend mit Infomaterial im Eingangsbereich, einer Datenbank mit vielen Hilfsangeboten und Ansprechpartnern, der Babysittervermittlung, Kontakt zu den Sportvereinen, Betreuungsangeboten, Selbsthilfegruppen und vielem mehr und „mit jeder Frage werden wir schlauer“, so der Sozialpädagoge. Zweite Säule ist die Beratung; beginnend beim Neugeborenenbesuchsdienst über die Erziehungsberatung, Betreuungsnotfälle bis zur Vermittlung der 18 Tagesmütter und der ehrenamtlichen Familienbegleiterinnen, die Beratung bei Fragen zu Ausbildung und Beruf usw. Als dritte Säule sieht das Kreisfamilienzentrum Angebote wie das Elterncafé, die Krabbelgruppe, die Suchtkrankenhilfe, die Selbsthilfegruppe depressiv Erkrankter, die psychosoziale Krisenberatung, die Hospizgruppe, türkische Sprechstunde die Ehrenamts- und Freiwilligen-Agentur, und die Grundschul- Schulsozialarbeit.

 

Zweite Etappe der Besucherinnen von der Frauen Union war das Altenpflegewohnheim St. Josef am Weißen Venn in Herzebrock. Nach Kaffee und Kuchen im Café der Einrichtung führte Heike Jeger-Gromöller, Mitarbeiterin beim Sozialen Dienst, in die Kellerräume im ehemaligen Schwesternwohnheim . Nachdem die Kirchengemeinde als Eigentümerin die Wohnungen und den Keller hatte renovieren lassen, können die Kellerräume seit 2009 für Angebote genutzt werden.

Neben einem Fitnessraum für Mitarbeiter des Altenpflegewohnheims und Werkstätten für malen und Tischlern gibt es auch Gruppenräume, in denen ein stets ausgebuchtes Projekt stattfindet:

Unter dem Begriff „Ein schöner Tag“ gibt es ein Programm für eine Gruppe von Senioren bis Pflegestufe 1, die als  Tagesgäste durch Mitarbeiter des Pflegewohnheims betreut werden und damit einerseits im Wortsinne einen „schönen Tag“ für die Senioren bieten und andererseits die Angehörigen entlasten.  

Die Gruppe trifft sich jeden Dienstag von 10 bis 16:00 Uhr und ein typischer Tagesablauf beginnt mit der Kaffeerunde, gefolgt von Gedächtnistraining, Basteln, Singen, Mittagessen, Spaziergängen, bis zum nachmittäglichen Kaffee und Kuchen. „Aufgrund der Beleibtheit dieses vielfältigen Angebots wünscht sich die Gruppe, auch freitags einen solchen Tag“, so Heike Jeger-Gromöller.  

Durch Zuschüsse des Kath. Bildungswerks kann der Teilnehmerbeitrag niedrig gehalten werden und die Möglichkeit, an der Spielrunde im Café des Josefsheims sowie an gemeinsamen Festen und Veranstaltungen teilzunehmen, dadurch soziale Kontakte zu pflegen und weiterhin aktiv zu bleiben.

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