CDU Gemeindeverband Herzebrock-Clarholz
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Nachrichten
06.06.2016, 09:06 Uhr
Herzebrock-Clarholzer Erklärung beschlossen
CDU fordert mehr Beachtung für Westfalen-Lippe. Die Bezirksvorstände Ostwestfalen-Lippe, Münsterland und Südwestfalen haben in Herzebrock-Clarholz eine Erklärung verabschiedet

 

Herzebrock-Clarholz. Nur ländliche Idylle hinter Münster und Hamm? Von wegen, sagen die CDU-Bezirksvorstände Ostwestfalen-Lippe, Münsterland und Südwestfalen. „In Wahrheit ist Westfalen eine der größten Wirtschaftsregionen unseres Landes", erklärt der CDU-Chef im Münsterland, Karl-Josef Laumann. Bei einem historischen Treffen in Herzebrock-Clarholz (Kreis Gütersloh) fordern die Vorstände mehr Beachtung Westfalen-Lippes, insbesondere im Vergleich zu den Metropolregionen Rheinland und Ruhrgebiet.

Im Münsterland lässt sich gut radeln, in Arnsberg fällt im August der erste Schnee und die Landwirte sind fortwährend mit der Ernte beschäftigt: Solche Ansichten seien in der Düsseldorfer Administration immer noch zu hören, sagen Laumann und sein Arnsberger Kollege Klaus Kaiser. „Doch NRW hört nicht hinter Hamm auf", ergänzt der neue Vorsitzende der CDU-OWL, Ralph Brinkhaus.

Es war Laumann zufolge die nur zwei Metropolregionen ausweisende Fassung des Landesentwicklungsplans (LEP), die die CDU-Bezirksverbände mächtig aufgeschreckt habe. „Auch in Arnsberg hat das die Alarmglocken schrillen lassen, denn Westfalen-Lippe ist eine Industrieregion", so Kaiser.

Vorstände beschließen Herzebrocker Erklärung

Gastreferent Roland Döhrn vom Rheinisch-Westfälischen Institut für Wirtschaftsforschung bestätigt, dass die Region wirtschaftlich breit aufgestellt ist. „Wir brauchen einen westfälischen Weg in der Raum- und Strukturentwicklung", fordert Peter Poziorek vom Verein Westfalen-Initiative. „Man darf Menschen, die initiativ sind, nicht gängeln, man muss ihnen Entwicklungschancen geben", so Brinkhaus. Der stellvertretende Chef der Landtagsfraktion, André Kuper, sieht die Kommunen in ihrer Planungshoheit beschnitten. Laumann hält außerdem aufgrund des Ärztemangels eine medizinische Fakultät in Bielefeld für nötig.

Das Ergebnis des Treffens in Herzebrock-Clarholz halten die Bezirksvorstände in der „Herzebrocker Erklärung" fest, die das Elf-Punkte-Stärkungs-Papier der Regionalräte vom März begrüßt. In der Erklärung heißt es, dass sich die Verbände gemeinsam für das 8,2 Millionen Einwohner zählende Westfalen-Lippe einsetzen wollen.
Weiter heißt es, dass mehr privates Kapital nötig ist, in Anbetracht des Fachkräftemangels sind aber auch Konzepte nötig, die Lust auf Technik machen. „Diese Forderungen werden wir gegenüber jeder Landesregierung stellen, und zwar in den nächsten 10 oder 20 Jahren", sagt Brinkhaus und stellt klar: „Egal welche Partei regiert."

Quelle: http://www.nw.de/nachrichten/regionale_politik/20815543_CDU-fordert-mehr-Beachtung-fuer-Westfalen-Lippe.html
 

aktualisiert von Team Herzebrock-Clarholz, 06.06.2016, 09:09 Uhr